Treffen mit Staatsministerin Kraushaar zur Verkehrsproblematik
Am 15.12.2025 konnte ich gemeinsam mit meinen Kollegen aus Klipphausen, Reinsberg und Wilsdruff die Verkehrsproblematik in unserer Region im Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung, das gleichzeitig das Sächsische Verkehrsministerium ist, platzieren. Eingeladen zu diesem Termin hatte die Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regine Kraushaar.
Neben der Staatsministerin nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums, der Polizei sowie der betroffenen Landkreise an dem Gespräch teil. Für den Landkreis Meißen war unter anderem der zuständige Dezernent, Herr Engelhardt, vertreten. Auch die Bürgermeister der beteiligten Kommunen brachten ihre jeweiligen Erfahrungen und Sichtweisen in die Runde ein.
In diesem Rahmen konnte durch die kommunale Seite der Apell der Gemeindevertreterinnen und Vertreter an die Staatsministerin übergeben werden. Seitens der Stadt Nossen wurde dieser im Sommer von den Stadträtinnen und Stadträten und mir unterzeichnet und beinhaltet die seit vielen Jahren postulierten Forderungen für eine tatsächliche Entlastung unserer Bürgerinnen und Bürger an den „Ausweichstrecken“.
Im Mittelpunkt des Treffens stand ein konstruktiver und offener Austausch zur aktuellen Verkehrssituation in unserer Region. Dabei wurde deutlich, dass die bestehenden Belastungen – insbesondere für die Anwohnerinnen und Anwohner entlang stark frequentierter Verkehrsachsen – sowohl auf kommunaler Ebene als auch bei den zuständigen Behörden sehr ernst genommen werden. Positiv hervorzuheben ist, dass auf Seiten des Landes und der beteiligten Fachbehörden ein klares Interesse an tragfähigen und dauerhaften Lösungen erkennbar ist.
Die beteiligten Gemeinden haben in den vergangenen Monaten gemeinsam mit dem Büro VKU die Verkehrssituation umfassend analysiert. Dabei wurden die Problemlagen konkret aufbereitet, besonders belastete Streckenabschnitte und Schwerpunkte herausgestellt und erste Ansätze für mögliche Maßnahmen entwickelt. Diese Vorarbeiten bildeten eine wichtige Grundlage für das Gespräch im Ministerium.
Unter Federführung des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung werden nun gemeinsam mit allen beteiligten Behörden konkrete Maßnahmevorschläge erarbeitet. Ziel ist es, noch in diesem Jahr erste wirksame Schritte zur Entlastung der besonders betroffenen Bereiche umzusetzen. Der eingeschlagene gemeinsame Weg zeigt, dass Lösungen nur im engen Schulterschluss aller Ebenen erreicht werden können. In den letzten Jahren wurden immer wieder Einzelmaßnahmen durch die Stadt Nossen beantragt, die häufig von den zuständigen Behörden mit Verwies auf das geltende Verkehrsrecht abgelehnt wurden – seien es Geschwindigkeitsbegrenzungen oder LKW-Durchfahrtsverbote auf besonders belasteten Strecken. Umso mehr freue ich mich über das ernsthafte Interesse aller Beteiligten, gemeinsam Lösungswege zu erarbeiten und umzusetzen. Das Treffen war damit ein wichtiger Schritt, um die Anliegen unserer Region auf Landesebene weiter voranzubringen. Der Dialog soll fortgeführt werden, damit aus den Analysen und Gesprächen zeitnah spürbare Verbesserungen für die Menschen vor Ort entstehen.
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